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Datenbanken, Teil 2: Das Entity-Relationship-Modell

Im ersten Teil der Serie haben wir festgestellt, dass der Einsatz von Datenbanken eine gute Sache ist, da sich der Entwickler nicht mehr mit den Grundfunktionen der Datenspeicherung befassen muss. Allerdings konnten wir auch schon erkennen, dass eine sinnvolle Datenmodellierung essenziell ist. Oder anders gesagt:

One does not simply create a database

Bevor ein sinnvoller Datenbankentwurf beginnen kann, ist es zunächst entscheidend, sich über den Ausschnitt der realen Welt, der abgebildet werden soll, im Klaren zu sein. Dazu empfiehlt sich das von Peter Chen 1976 vorgestellte Entity-Relationship-Modell, das Entitäten, also Dinge der realen Welt, ihre Eigenschaften und Beziehungen zwischen diesen beschreibt. In diesem Artikel werden wir uns mit den Grundlagen dieses Modells beschäftigen. Im Lehrbuch von Kemper und Eickler wird das Entity-Relationship-Modell in Kapitel 2 besprochen.

Da die eigentliche Datenspeicherung in den gängigen DBMS allerdings nach dem relationalen Modell, also in Tabellenform, erfolgt, müssen wir uns auch damit beschäftigen, wie man ein Entity-Relationship-Modell in das relationale Modell umwandelt. Dies ist in vielen Fällen recht umkompliziert und führt zu guten Datenbankschemata, die die im ersten Artikel der Serie beleuchteten Probleme wie Redundanzen nicht aufweisen.

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Datenbanken, Teil 1

tl;dr

Datenbanken sind toll, weil sie die Grundaufgaben der Datenspeicherung übernehmen und man sich nicht mehr selber darum kümmern muss.

Datenbanken

Seit einiger Zeit unterrichte ich an der Hochschule Furtwangen im Studiengang Wirtschaftsinformatik das Fach Datenbanken. Im Laufe der Zeit ist dabei einiges an Vorlesungsmaterial, Übungsaufgaben und Notizen zu Eigenheiten von Software angefallen. Auch ein Podcast war dabei. Bisher war mein Material aber nur hochschulöffentlich. Außerdem gibt es bisher – außer den Slides – noch kein Skript zu meiner Vorlesung. Zeit, das alles mal zu ändern und die Notizen zu meiner Vorlesung in Form zu bringen und bei der Gelegenheit ins Blog zu stellen.

Aber ganz zu Anfang gilt es erst mal zu klären, warum man sich denn überhaupt mit Datenbanken befassen sollte. Oder anders gesagt:

Databases – Y U no use simple text file?

Um diese Frage zu klären, schauen wir uns ein – scheinbar – einfaches Beispiel an: eine Adressliste. Was kann da schon schiefgehen?

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