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Sport auf Reisen

Andreas’ wunderschöner Arbeitsplatz in Hamilton

Wenn man denken würde wir reisen von einer Sehenswürdigkeit zu nächsten, hätte man wahrscheinlich Recht. Trotzdem muss Andreas natürlich arbeiten und ich habe viel freie Zeit zu füllen.

Für die Zeiten wo Andreas am Rechner sitzt hatte ich mir vorgenommen Sport zu machen. So sind in den letzten Wochen eine erhebliche Menge an gelaufenen Kilometern und Besuchen in den unterschiedlichsten “Spas”, “Health Clubs”, “Gyms” und anderen unbenannten Fitnessräumen zusammen gekommen.

Japan

Am beeindruckensten war es bislang definitiv in Japan. Während Andreas seine Arbeit in den meist nur 9m2 großen Zimmern auf dem Bett oder an den wirklich extrem kleinen Tischen erledigen musste, waren die Fitnessstudios in der Regel riesig, sauber und leider auch extrem teuer (20-40 Euro pro Tag mit Hotelgutschein). Für den Besuch eines Studios musste ich zunächst immer unterschreiben, dass ich gesund und untätowiert bin. Danach fängt dann ein relativ aufwendiges Schuhe an- und ausziehen an.

Mein Schließfach für die Straßenschuhe in Tokio

Die Straßenschuhe müssen direkt am Eingang ausgezogen werden und man geht dann auf Socken weiter zur Umkleide. Am Eingang der Umkleide kann man seine Sportschuhe dann extra einschließen, da die Umkleide ausschließlich Barfuß oder in Socken betreten werden darf. Muss man aber auf die Toilette, gibt es dort noch mal extra Schuhe, nur für den Klobesuch. Ist man umgezogen, geht man dann auf Socken wieder zum Sportschuh-Schließfach vor der Umkleide und zieht vor dem Betreten des Sportraums die Indoorsportschuhe an.

Ist man dann endlich drin, ist fast alles so wie auch in Deutschland, nur dass es wesentlich mehr wirklich alte Menschen (sichtbar über 70) gibt, die dort richtig heftig trainieren. Es war immer alles extrem sauber und ruhig.

Ich muss gestehen, dass der “Health-Club” des letzten 5-Sterne-Hotels in Japan zwar kostenlos war, aber dafür auch saudreckig und ich bei vielen Geräten Angst hatte, dass diese gleich zusammenbrechen.

ein fast durchgerosteter Stepper

Neuseeland

In Neuseeland wurden dann die Arbeitsplätze von Andreas definitiv wesentlich besser, während die Fitnessräume in der Regel dem des letzten 5-Sterne-Hotel in Japan entsprachen. Zwar gab es bislang immer einen Pool, der war aber in der Regel nicht beheizt oder sauber und die Geräte allesamt rostig. Dafür waren diese Einrichtungen bislang immer im Preis enthalten oder ohne Hotel für 15 Euro für den gesamten Tag zu besuchen.

Zum Glück ist hier das Wetter aktuell sehr angenehm mit ca. 15-20 Grad und es gibt einfach unglaublich viel Platz zum Laufen mit einer sehr malerischen Landschaft. So bin ich in den letzten 16 Tagen über 50 km durch die Landschaft gejoggt.

Passend dazu fand heute in Napier ein Marathon statt, an dem ich natürlich nicht teilgenommen habe. Aber ich habe mich für den 10 km-Lauf angemeldet. Der Lauf ging durch eine wirklich schöne Natur und es war sehr angenehm, dass es fast die gesamte Zeit leicht bergab ging. Man konnte also sehr schön laufen. Was es dann aber für mich wieder sehr anstrengend gemacht hat, war der Beginn dieser Lauf um 7:45. Da wir dafür erst noch 20 km mit dem Auto raus fahren mussten, sind wir um 7:00 los. Da der Lauf so weit weg von der Stadt war, sind fast alle mit dem Auto angereist und es gab erst mal einen richtig großen Stau. So bin ich mit fast 20min Verspätung über den Start gelaufen.

Als Erfrischungsgetränk gab es übrigens nach dem Lauf für jeden Läufer ein Glas Neuseeländischen Wein. Ich habe aber darauf verzichtet, weil es immer noch vor meiner normalen Zeit (kurz nach 9.00 morgens) war und habe mich stattdessen noch mal zwei Stunden ins Bett gelegt.

Hamilton

Bahnen in Japan

Als letzter Beitrag über Japan kommen hier noch ein paar Fotos von japanischen Zügen und Straßenbahnen, die anderswo noch nicht drin waren.

Die bisherigen Blogeinträge über Bahnen in Japan waren:

 

Japanische Hinweisschilder

In Japan gibt es an jeder Ecke Schilder, die einen warnen oder auf etwas hinweisen sollen. In der Regel werden diese Schilder durch Bilder ergänzt, damit jeder versteht worum es geht. Das klappt mal besser mal schlechter.

Japanische Automaten

Japan hat an sehr vielen Stellen Automaten stehen, über die man fast alles beziehen kann. Über die Getränkeautomaten hatten wir ja schon berichtet.

Onsen

oder: was bisher geschah

Wir verlassen in Kürze Japan und lassen unsere Erlebnisse Revue passieren.

Unsere letzten zwei Stationen, über die wir bisher noch nicht berichtet haben, waren Shizuoka und Niigata. Die Fotos von unserem Ausflug mit der Oigawa Railway von Shizuoka aus sind schon im Blog und Fotos von Niigata reichen wir alsbald nach. Wenn Ihr in Niigata seid (muss man aber nicht), dann besucht die Saito-Residenz (muss man dann, wenn man schon in Niigata ist). Und geht ruhig mal zum Hochhaus “Media Ship” und dann ganz nach oben.

Wir fassen unsere Erlebnisse zusammen und diskutieren, was wir in Japan besonders gut fanden und was nicht so. Unser Fazit: Wir fanden es fast uneingeschränkt toll, Japan ist ein sehr interessantes Land für Besucher und definitiv eine (oder mehrere) Reise(n) wert! Ob wir aber gerne dauerhaft hier leben wollen würden, ist durchaus fraglich. Hört rein und findet heraus, warum wir das denken.

Im Datenbanken-Bereich fassen wir das in den vorherigen Folgen gehörte zusammen. Das wären die Grundbegriffe, das E/R-Modell mit 1:N- und N:M-Beziehungen und wie man es ins relationale Modell wandelt sowie Primär- und Fremdschlüssel. An SQL-Befehlen hatten wir bisher CREATE, ALTER, DROP, INSERT, DELETE, UPDATE und SELECT. Damit kommt man schon ein Stück weit, aber in den nächsten Folgen besprechen wir noch weitere Beziehungstypen und außerdem werden wir bestimmt noch viel Spaß mit SELECT haben.

Wir freuen uns immer über Feedback! Wir steigen aber gleich ins Flugzeug und es wird einen Tag dauern, bis wir Kommentare freischalten können.

Mit der Oigawa Railway nach Ikawa

Ein weiterer Bahnausflug führte uns zu der aus Eisenbahn-Romantik bekannten Oigawa Railway.

Völlig untypisch beinhaltet diese Geschichte über eine japanische Eisenbahn einen Zugausfall und Schienenersatzverkehr. Wie es dazu kam lest Ihr hier.

Die Oigawa Railway betreibt zwei Linien entlang des Flusses Oi (“gawa” bzw. “kawa” bedeutet Fluss), die Oigawa-Hauptlinie von Kanaya nach Senzu und die weiterführende Bergstrecke der Ikawa-Linie von Senzu nach Ikawa. Am Ausgangspunkt Kanaya besteht Anschluss von der Tokaido-Hauptlinie Tokio-Osaka. Die Tokaido-Hauptlinie dient heute eher dem regionalen Personenverkehr und ist nicht zu verwechseln mit der Tokaido-Shinkansen-Schnellfahrstrecke. Die nächsten Shinkansen-Halte sind in der Präfekturhauptstadt Shizuoka oder in Kakegawa.

Die Oigawa Railway ist bekannt dafür, dass sie auch täglich verkehrende Dampfzüge betreibt (sowie gelegentlich auch Züge mit einer besonders “verzierten” Dampflok, über die hier der Mantel des Schweigens gedeckt werden soll). Wir nahmen aber einen normalen Lokalzug, der mit einem zweiteiligen Elektro-Triebzug gefahren wird, der allerdings auch schon über 60 Jahre auf dem Buckel hat.

Elektro-Triebwagen 21001/21002 der Oigawa Railway
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Kyoto, Nara und Hiroshima

Hier noch ein paar Bilder zu unserer letzten Podcast-Folge “Zuuug!”. Und es ist nirgendwo ein Zug drauf! Über die Railpässe haben wir nämlich schon mal im Blog berichtet und da sind auch Bilder vom Shinkansen.

Mit einem Klick lassen sich die Bilder vergrößern.

Kyoto

Nara

Hiroshima und Miyajima

Und dann war da noch…