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Kängurus

Wir sind von Auckland nach Melbourne geflogen und haben uns dort über einen Taxifahrer geärgert. Die Stadt an sich ist aber toll, sie hat das größte Straßenbahnnetz der Welt und in der Innenstadt sind die auch noch für lau. Wir erzählen von den Museen und einer Podiumsdiskussion über Cyber-Security, bei der uns die 14jährige Tamara Baker von den Socken gehauen hat.

Außerdem sind im Zoo im Melbourne ganz tolle Kängurus, die den ganzen Tag chillen und sich ab und zu kraulen lassen.

Danach sind wir mit dem Zug nach Adelaide gefahren, wo es viel Grün und eine O-Bahn gibt.

Andreas erklärt Anke dann noch, was ein schwacher Entitätstyp ist und dass, wenn ein Haus abgerissen wird, auch alle Räume darin verschwinden. Anke erklärt Andreas, dass eine Person nicht ihre eigene Mutter sein kann.

Tierfotos – Teil 1

Wir wurden gebeten, mehr Bilder von Tieren ins Blog zu stellen. Also hier kommt die erste ungeordnete Liste einiger bislang getroffener Tiere.

1. Rehe in Nara und Miyajima – Japan

In Nara und Miyajima leben Rehe um die Tempelanlagen herum zwischen den Menschen. In Nara kann man spezielle Kekse für die Tiere kaufen, was einem eine gewisse Aufmerksamkeit der Tiere sichert. In Miyajima leben sie einfach nur so zwischen den Menschen und werden wohl manchmal von Restaurantbesitzern gefüttert. Zumindest stehen sie häufig dort vor den Türen und warten.

2. Pinguine in Napier

In Neuseeland wir im Süden von Australien gibt es viele wilde Pinguine. In Napier gab es eine kleine Auffangstation für Pinguine, die es in der Natur nicht geschafft hätten (weil sie zum Beispiel nicht gut schwimmen können). Die Auffangstation haben wir besucht und die Pinguine mit kleinen Fischen von Hand gefüttert.

3. Kängurus in Melbourne

In Melbourne im Zoo kann man eine kleine Gruppe von Kangaroo-Island Kängurus besuchen, füttern und sich mit ihnen unterhalten.

4. Katzen überall in Neuseeland

In Neuseeland gibt es erschreckend viele freilaufenden Katzen. Obwohl ich die Tiere sehr mag, fand ich da nicht besonders gut. Die Katzen gehen an die Nester der einheimischen Vögel und sind zum Beispiel daran beteiligt, den Kiwi auszurotten.

5. Schafe – wirklich überall in Neuseeland

Wenn man durch Neuseeland fährt, glaubt man sofort, dass es dort mehr Schafe als Menschen gibt. Während einer Autofahrt von ca. 1 Stunde trifft man ungefähr 4–10 andere Autos und sieht rechts und links der Straße ca. 1 Millionen Schafe. Fast jeder neuseeländische Haushalt, der einen Garten hat, hat auch Schafe. Diese werden nicht immer geschoren, sondern dienen häufig nur als Rasenmäher. Man kann sogar Schafe zum Mähen des Rasens leihen.

Zealandia

Wir reisen in wenigen Stunden aus Neuseeland ab und erzählen, was wir noch so gemacht haben, wie wir das Land insgesamt fanden und ob es für einen Plan B taugt, sollte daheim alles schief laufen.

Wir reden über Wellington, den Vertrag von Waitangi von 1840, die Unabhängigkeitserklärung von 1835 und die Einführung des aktiven Frauenwahlrechts in Neuseeland 1893. Außerdem geht es über den Kontinent Zealandia, das Naturschutzgebiet Zealandia und die Nationalbibliothek, wo wir Qix gezockt haben. Von Wellington ging es mit KiwiRail nach Auckland, der Reisebericht mit Bildern dazu ist im Blog.

Im Datenbanken-Teil geht es um mehrstellige Beziehungen. In den Vorlesungsfolien sind die Diagramme dazu.

Für die Intro- und Outro-Musik gebührt nach wie vor unser Dank der Band Revolte Tanzbein, die uns erlaubt haben, Ihr Stück Panama zu spielen.

Mit KiwiRail nach Auckland

Bevor wir aus Neuseeland wieder abreisen, stand noch eine Zugreise von Wellington nach Auckland an. Wellington, im Süden der Nordinsel an der Cook-Straße gelegen, ist die Hauptstadt, Auckland, die größte Stadt des Landes.

Doch bevor wir den Zug bestiegen, fuhren wir noch mit dem anderen schienengebunden Verkehrsmittel der Hauptstadt: der Standseilbahn!

Wellington Cable Car mit Aussicht auf die Stadt
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Rotorua und Waiotapu

In Rotorua müffelt es ziemlich nach Schwefel und am Seeufer raucht es aus dem Boden. (Anke hat sich glaube ich im Podcast schon mal darüber beschwert.) Da wollten wir natürlich mehr davon. Deshalb haben wir von Napier aus unsere weitere Tour nochmal über Rotorua geplant und waren zudem noch in Waiotapu. Was Waiotapu mit Mordor zu tun hat, erfahrt Ihr gleich.

Lake Rotorua
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Napier / Ahuriri

Lage von Napier in Neuseeland – © OpenStreetMap Contributors

Den längsten Aufenthalt hatten wir bislang in Napier. Ganze 12 Tage in einer Stadt hat dazu geführt, dass wir schon fast Wurzeln geschlagen haben.

Wer unseren letzten Podcast gehört hat, weiß dass die FH Hochschule Furtwangen dort eine Partner-Hochschule hat und Andreas dort mit den Kollegen (wirklich nur Männer – Anmerkung von Andreas: Stimmt doch gar nicht!) einen neuen gemeinsamen Studiengang verhandelt hat. Genügend Zeit für mich, die Stadt zu erkunden.

Napier war bisher die mit Abstand schönste Stadt, in der wir in Neuseeland besucht haben. Mit Sicherheit hat aber auch das durchgängig schöne Wetter geholfen. Insbesondere die Architektur vieler Häuser ist wirklich schön und im Art-Deco-Stil gehalten.

Die Innenstadt wurde innerhalb von wenigen Jahren nach einem Erdbeben in 1931 komplett neu aufgebaut. Das Land auf dem die Innenstadt jetzt steht, ist erst durch dieses Erdbeben überhaupt entstanden. Vor dem Erdbeben bestand die damalige Stadt vor allem aus dem Stadtteil Ahuriri der jetzt in der Nähe des Hafens liegt. Durch das Erdbeben wurde ein Teil des Wattgebietes um dieses Gebiet angehoben, so dass die Stadt ca 40 km2 mehr Fläche dazu bekommen hat.

Der Wiederaufbau im Art-Decó-Stil hatte vor allem pragmatische Gründe. Dieser Stil erlaubt es viele Betonplatten zu verwenden, was den Aufbau wesentlich schneller und günstiger machte. Die “Verzierungen” des Art-Decó waren wesentlich simpler und ließen sich schneller herstellen, als bis dahin übliche viktorianischen Verzierungen. Die Pastellfarben kamen vor allem zu Stande, da es nicht genug Farbe gab und sie mit Wasser verdünnt wurden.

Das Licht, das von Maui ausstrahlt

Wir sind weiter in Neuseeland und berichten kurz von Rotorua (wo der Vulkan qualmt), Taupo (wo es geregnet hat) und vor allem von Napier, wo sich ein Campus des Eastern Institute of Technology befindet und wo es auch sonst recht schön ist. Die Innenstadt wurde nach einem verheerenden Erdbeben 1931 recht konsequent im Stil des Art Deco wieder aufgebaut. Danach waren wir noch kurz in Gisborne (da ist auch ein Campus des EIT) und mit unserem gemieteten Semi-SUV bei einem Drive-in-Wasserfall.

Andreas rührt die Werbetrommel für ein Auslandssemester in Neuseeland. Für Studierende, die das machen wollen, ist die erste Anlaufstelle das International Center (auch International Office oder akademisches Auslandsamt genannt) der eigenen Uni (zum Beispiel das der Hochschule Furtwangen, wenn man zufällig dort studiert). Und dann sollte man schauen, ob es vielleicht irgendwo Fördermöglichkeiten gibt.

Im Datenbanken-Teil geht es über 1:1-Beziehungen und wie man sie in Tabellen umsetzt. Die (min,max)-Notation im E/R-Diagramm hilft, genauer einzuschätzen, welche Variante die beste ist. Als neues SQL-Schlüsselwort kommt UNIQUE dazu. Ein Blog-Beitrag mit den E/R-Diagrammen zum heutigen Thema wird noch nachgereicht.

Sport auf Reisen

Andreas’ wunderschöner Arbeitsplatz in Hamilton

Wenn man denken würde wir reisen von einer Sehenswürdigkeit zu nächsten, hätte man wahrscheinlich Recht. Trotzdem muss Andreas natürlich arbeiten und ich habe viel freie Zeit zu füllen.

Für die Zeiten wo Andreas am Rechner sitzt hatte ich mir vorgenommen Sport zu machen. So sind in den letzten Wochen eine erhebliche Menge an gelaufenen Kilometern und Besuchen in den unterschiedlichsten “Spas”, “Health Clubs”, “Gyms” und anderen unbenannten Fitnessräumen zusammen gekommen.

Japan

Am beeindruckensten war es bislang definitiv in Japan. Während Andreas seine Arbeit in den meist nur 9m2 großen Zimmern auf dem Bett oder an den wirklich extrem kleinen Tischen erledigen musste, waren die Fitnessstudios in der Regel riesig, sauber und leider auch extrem teuer (20-40 Euro pro Tag mit Hotelgutschein). Für den Besuch eines Studios musste ich zunächst immer unterschreiben, dass ich gesund und untätowiert bin. Danach fängt dann ein relativ aufwendiges Schuhe an- und ausziehen an.

Mein Schließfach für die Straßenschuhe in Tokio

Die Straßenschuhe müssen direkt am Eingang ausgezogen werden und man geht dann auf Socken weiter zur Umkleide. Am Eingang der Umkleide kann man seine Sportschuhe dann extra einschließen, da die Umkleide ausschließlich Barfuß oder in Socken betreten werden darf. Muss man aber auf die Toilette, gibt es dort noch mal extra Schuhe, nur für den Klobesuch. Ist man umgezogen, geht man dann auf Socken wieder zum Sportschuh-Schließfach vor der Umkleide und zieht vor dem Betreten des Sportraums die Indoorsportschuhe an.

Ist man dann endlich drin, ist fast alles so wie auch in Deutschland, nur dass es wesentlich mehr wirklich alte Menschen (sichtbar über 70) gibt, die dort richtig heftig trainieren. Es war immer alles extrem sauber und ruhig.

Ich muss gestehen, dass der “Health-Club” des letzten 5-Sterne-Hotels in Japan zwar kostenlos war, aber dafür auch saudreckig und ich bei vielen Geräten Angst hatte, dass diese gleich zusammenbrechen.

ein fast durchgerosteter Stepper

Neuseeland

In Neuseeland wurden dann die Arbeitsplätze von Andreas definitiv wesentlich besser, während die Fitnessräume in der Regel dem des letzten 5-Sterne-Hotel in Japan entsprachen. Zwar gab es bislang immer einen Pool, der war aber in der Regel nicht beheizt oder sauber und die Geräte allesamt rostig. Dafür waren diese Einrichtungen bislang immer im Preis enthalten oder ohne Hotel für 15 Euro für den gesamten Tag zu besuchen.

Zum Glück ist hier das Wetter aktuell sehr angenehm mit ca. 15-20 Grad und es gibt einfach unglaublich viel Platz zum Laufen mit einer sehr malerischen Landschaft. So bin ich in den letzten 16 Tagen über 50 km durch die Landschaft gejoggt.

Passend dazu fand heute in Napier ein Marathon statt, an dem ich natürlich nicht teilgenommen habe. Aber ich habe mich für den 10 km-Lauf angemeldet. Der Lauf ging durch eine wirklich schöne Natur und es war sehr angenehm, dass es fast die gesamte Zeit leicht bergab ging. Man konnte also sehr schön laufen. Was es dann aber für mich wieder sehr anstrengend gemacht hat, war der Beginn dieser Lauf um 7:45. Da wir dafür erst noch 20 km mit dem Auto raus fahren mussten, sind wir um 7:00 los. Da der Lauf so weit weg von der Stadt war, sind fast alle mit dem Auto angereist und es gab erst mal einen richtig großen Stau. So bin ich mit fast 20min Verspätung über den Start gelaufen.

Als Erfrischungsgetränk gab es übrigens nach dem Lauf für jeden Läufer ein Glas Neuseeländischen Wein. Ich habe aber darauf verzichtet, weil es immer noch vor meiner normalen Zeit (kurz nach 9.00 morgens) war und habe mich stattdessen noch mal zwei Stunden ins Bett gelegt.

Hamilton