Archiv der Kategorie: Bahn

Dagebüll, Niebüll und das Sylt Shuttle plus

Letztes Jahr war ich auf einen Kurzurlaub im hohen Norden der Republik. Dabei sind ein paar Fotos entstanden, die ich (komplett ohne aktuellen Anlass) im Blog zeigen möchte.

628 der neg in Dagebüll Mole
628 der neg an der Mole in Dagebüll

Die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll (neg), die inzwischen eine Tochter der luxemburgischen Staatsbahn CFL ist, betreibt die Strecke und die Züge von Niebüll an der „Marschbahn“ Hamburg-Westerland nach Dagebüll, von wo die Fähren zu den Inseln Amrum und Föhr abfahren.

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Mit dem Zug zum Montserrat

Unser letzter Urlaub in Katalonien ist jetzt schon über sieben Monate her, der nächste liegt noch vier Monate in der Zukunft. Also eine Zeit, um ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen und gleichzeitig Zeit für Vorfreude.

Einer unserer Ausflüge führte uns letzten September mit der Bahn zum heiligen Berg der Katalanen, dem Montserrat. Ausgangspunkt der Reise war Tarragona, nur echt mit Kathedrale, …

Kathedrale von Tarragona
Kathedrale von Tarragona

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U5

In Frankfurt finden momentan Bauarbeiten am Stadtbahnnetz statt. Die Linie U5 soll künftig mit neuen Hochflur-Triebwagen barrierefreien Einstieg bieten.

Während der Bauzeit leistet sich die VGF einen aufwändigen Inselbetrieb: Von der nördlichen Endhaltestelle Preungesheim fährt die Bahn bis zur Station Marbachweg/Sozialzentrum, dort muss in Ersatzbusse zur Konstablerwache umgestiegen werden.

Im regulären Betrieb fuhren die „Ptb“-Triebwagen auf der U5 meistens in Doppeltraktion. Für den Inselbetrieb auf dem Außenast sind aber Einzelwagen ausreichend, so wie hier im Marbachweg zwischen den Haltestellen Marbachweg/Sozialzentrum und Gießener Straße beobachtet. Während der derzeit gesperrte Abschnitt der U5 straßenbahnmäßig ist, ist der Nordast stadtbahnmäßig trassiert und verläuft im Marbachweg in Mittellage, anschließend in Seitenlage bis zur Endstation. Im Marbachweg ist die Trasse von Rosen gesäumt.

Ptb-Wagen der Linie U5 im Marbachweg
Ptb-Wagen der Linie U5 im Marbachweg

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Die Eisenbahn in der Cerdanya, Teil 3: El tren groc

Im zweiten Teil ging es von Puigcerdà nach La Tour de Carol-Enveitg.

Der gelbe Zug (katalanisch tren groc, französisch train jaune) fährt von La Tour de Carol nach Villefranche (katalanisch Vilafranca), wo Anschluss nach Perpignan (oder katalanisch Perpinyà) besteht. Die katalanischen Namen kommen daher, dass das heutige französische Dèpartement Pyrénées-Orientales bis zum Pyrenäenfrieden 1659 am Ende des Französisch-Spanischen Krieges zu Spanien gehörte und historisch gesehen Nordkatalonien ist.

Die Ligne de Cerdagne genannte Strecke führt in Meterspur durch die Pyrenäen. Die Schmalspur erleichterte bzw. verbilligte gegenüber Normalspur den Bau der Bahn in schwierigem Gelände. Wegen der vorhandenen Wasserkraft wurde die Bahn von Anfang an elektrisch betrieben. Die Konstruktion mit einer seitlichen Stromschiene, wie man sie sonst nur von U-Bahnen kennt, ist ebenfalls eine einfachere Bauweise als mit einer Oberleitung und ermöglicht den Bau von Tunnels mit einem kleineren Querschnitt.

El tren groc kurz hinter La Tour de Carol
El tren groc kurz hinter La Tour de Carol

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Die Eisenbahn in der Cerdanya, Teil 1: Puigcerdà

Möchte man von Frankreich nach Spanien oder umgekehrt mit dem Zug reisen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Der moderne und schnelle Weg ist mit TGV oder AVE über die Neubaustrecke Perpignan-Barcelona durch den Perthus-Tunnel. Der klassische Weg nach Barcelona führt über Cerbère und Portbou, der ins Baskenland oder mit dem Nachtzug nach Lissabon über Hendaye und Irùn. Doch es gibt noch eine vierte Variante: Von La Tour de Carol nach Puigcerdà in den Pyrenäen. Der Bahnhof La Tour de Carol ist einer der wenigen Bahnhöfe, in denen drei elektrifizierte Strecken mit drei Spurweiten und drei Stromsystemen zusammenkommen. Das und die tolle Landschaft sind Gründe genug, der Gegend einen Besuch abzustatten.

Bahnhof Puigcerdà von Norden
Unser Zwischenziel: Der Bahnhof von Puigcerdà

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Fahrgastrechte leicht gemacht

Wer Bahn fährt und schon mal eine Erstattung wegen Verspätung haben wollte, kennt vermutlich die furchteinflößend aussehenden, zwei A4-Seiten umfassenden Fahrgastrechte- (kurz: FGR) Formulare. So manch ein Fahrgast mit berechtigten Ansprüchen mag sehr wahrscheinlich schon durch den Umfang und Aufwand ganz abgeschreckt worden sein oder sich an eine Agentur gewandt haben, die – gegen eine Provision, versteht sich – das Ausfüllen des Formulars übernimmt.

Doch es geht auch einfacher: Das Fahrgastrechte-Formular gibt es nämlich als praktisches PDF-Formular, das am Rechner ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden kann.

Wenn's mal länger dauert…
Wenn’s mal länger dauert…

Hier der Weg zur Erstattung in wenigen Schritten:

  1. Formular bei der DB herunterladen.
  2. Mit einem PDF-Betrachter, der das Ausfüllen von Formularen unterstützt (z.B. Adobe Reader), die Datei öffnen und das Formular am Rechner ausfüllen.
  3. Wichtig: Das ausgefüllte Formular für die spätere Verwendung abspeichern!
    So braucht man beim nächsten Mal die persönlichen Angaben nicht mehr neu einzugeben, sondern muss nur noch die Angaben zur Fahrt ändern.
  4. Das ausgefüllte Formular ausdrucken und zusammen mit den Fahrkarten und/oder sonstigen Unterlagen in den Umschlag packen. Den Umschlag kann man entweder auch ausdrucken (gleiche Quelle wie das Formular) oder aber man besorgt ihn sich am Bahnhof. Bei den FGR-Formularen, die man dort bekommt, ist immer auch ein passender und adressierter Umschlag dabei.
  5. Nicht frankieren!
    So lange der FGR-Brief oberhalb der Adresse als „Antwort“ gekennzeichnet ist, wird er auch so befördert und die Gebühr zahlt in diesem Fall der Empfänger.
  6. Einwerfen, abwarten und sich nach ein paar Wochen auf die Erstattung freuen.