Alle Beiträge von Andreas Heß

Castells an Santa Tecla oder: Alles ist politisch

Zu Santa Tecla, am 23. September, zeigen die vier Collas der Stadt tradionell grandiose Castells. Für die Kenner:

  • Castellers de Sant Pere i Sant Pau: 3de8, 2de7, 4de8, Pde7f
  • Colla Jove Xiquets de Tarragona: 5de9f, 3de9fa(c), 2de9fm, Pde8fm
  • Xiquets de Tarragona: 4de8a, 3de9f, 4de9f(c), (i)Pde8fm
  • Xiquets del Serrallo: 5de7, 4de7a, 3de7a

Doch natürlich ging dieses Jahr, eine Woche und einen Tag vor dem geplanten Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens, nichts ohne Politik.

Nach dem Singen der Nationalhymne Els Segadors rief die Menge „Votarem“ (Wir werden wählen!) und „Independència“ (Unabhängigkeit), aber erstmals auch „Ballesteros dimissió!“ (Ballesteros Rücktritt!). Letzteres bedarf einer Erklärung. Josep Fèlix Ballesteros i Casanova ist der Bürgermeister (Alcalde) der Stadt Tarragona. Er ist Mitglied der Sozialisten (PSC, die katalanische Schwesterpartei der spanischen PSOE) und möchte die öffentlichen Gebäude der Stadt nicht als Wahllokale für das Referendum zur Verfügung stellen. Der Bürgermeister musste nicht nur das aushalten, sondern auch, dass vom Dach des Rathauses ein Transparent mit der Aufschrift „A Tarragona votarem“ (In Tarragona werden wir wählen.) aufhängt und von seinem eigenen Balkon eine „Democràcia“-Flagge gezeigt wurde.

A Tarragona votarem
A Tarragona votarem

Doch wofür steht Ballesteros? In einem Fernsehinterview mit dem Lokalsender TAC12 bezeichnete Ballesteros das Referendum als illegal, brachte aber den Begriff des runden Tisches ins Spiel. Einen runden Tisch kennt man ja aus Deutschland, dort stand er kurz vor dem Ende der DDR.

Aber wie ernst kann man dies nehmen? In Spanien regiert die PP von Mariano Rajoy in einer Koalition mit den Ciutadanos, ist aber dennoch in einer Minderheitsregierung, die auf die Tolerierung durch die PSOE angewiesen ist. Da sich gezeigt hat, dass ein Dialog zwischen Rajoy und den Katalanen nicht möglich ist, müsste die PSOE auf die Einladung eingehen, die die linke Podemos zusammen mit anderen Parteien in der „Deklaration von Zaragoza“ (die La Vanguardia berichtete am 25. September) ausgesprochen hat, die Rajoy-Regierung zu stürzen um einen Dialog mit Katalonien zu suchen. Desgleichen scheint aber nicht zu passieren.

Neben der Politik interessierten uns natürlich vor allem die Castells der Colla Jove Xiquets de Tarragona, die in der ersten Runde ein 5de9f zeigten.

CJXT 5d9f
CJXT 5de9f

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Verbotene Information

Du wurdest geboren mit der Fähigkeit Dich zu entscheiden
Du wurdest geboren mit der Fähigkeit Dich zu entscheiden

Die Guardia Civil beschlagnahmt gerade in mehreren Druckereien in Katalonien Materialien zum geplanten Referendum, darunter Exemplare dieses Plakats. Auch Zeitungsredaktionen wurden schon von der Guardia Civil besucht.

Update: Die Webseite zum geplanten Referendum in Katalonien ist derzeit aus Katalonien bzw. Spanien nicht zu erreichen. Der katalanische Ministerpräsident Carles Puigdemont erklärt derweil, wie man einen Proxy einrichtet, um die Web-Sperre zu umgehen.

Diada Nacional 2017

Jedes Jahr wird am 11. September in Katalonien der Nationalfeiertag begangen. Neben den zentralen Feierlichkeiten in Barcelona finden auch in vielen anderen Städten kulturelle Veranstaltungen statt, so auch in Tarragona, wo auch dieses Jahr wieder vor der Kathedrale die traditionellen Castells gezeigt wurden.

Castell der Colla Jove Xiquets de Tarragona
Castell der Colla Jove Xiquets de Tarragona

Doch natürlich steht auch dieses Jahr wieder die Politik im Vordergrund. Nach Angaben der Polizei von Barcelona waren es etwa eine Million Menschen, die an der zentralen Demonstration teilnahmen, auch die Tagesschau berichtete. Beim Spiegel dagegen lässt man sich schon mal dazu herab, ungeprüft die Angaben der spanischen Zentralregierung abzuschreiben, die von nur 350.000 Teilnehmern sprachen. Dass diese geringere Zahl aber nicht plausibel ist, zeigt schon allein die Tatsache, dass die Veranstalter auch diesmal wieder ein System von Voranmeldungen zur besseren Verteilung der Demonstranten über die Abschnitte eingeführt haben, dort 450.000 Anmeldungen vorlagen und auch schon in den vergangenen Jahren die Zahl der Demonstranten die der Anmeldungen deutlich überstieg.

Von den deutschern Medien – bis auf die Zeit, die den Vorfall in einem analytischen Artikel über die Sitation in Katalonien erwähnt – unbemerkt wurde bereits zwei Tage vorher von der Guardia Civil das Büro einer lokalen Zeitung durchsucht, unter dem Vorwand, es könnten sich dort Unterlagen für die von der katalanischen Regionalregierung einseitig angesetzten Volksabstimmung für die Unabhängigkeit am 1. Oktober befinden.

Überhaupt scheint man in Spanien nicht nur vor einer Unabhängigkeit, sondern schon vor dem Referendum an sich, das natürlich für illegal erklärt wurde, große Angst zu haben. Nur so ist es zu erklären, dass die spanische Regierung bekanntgibt, man könnte innerhalb von 24 Stunden 4000 Nationalpolizisten nach Katalonien schicken, um das Referendum zu verhindern. Die eigentliche Polizeiarbeit, zum Beispiel das Überprüfen von verdächtigen Fahrzeugen vor der Kathedrale Sagrada Familia in Barcelona, überlässt man da lieber der katalanischen Polizei Mossos d’Esquadra. Glücklicherweise war es gestern Abend nur ein Fehlalarm. Obwohl sie, wie sich gestern gezeigt hat, anderswo dringend gebraucht werden, wurden die Mossos von spanischer Seite angewiesen, die Urnen für das Referendum zu beschlagnahmen. Sollte das alles nichts helfen, droht man schon mal damit, man könnte auch binnen nur 5 Tagen die Autonomie Kataloniens komplett aussetzen.

Trotz allem gibt es sogar in Madrid Menschen, die zumindest die Abstimmung als solche befürworten. So sollte ursprünglich am kommenden Sonntag eine Demonstration unter dem Motto „Madrid für das Recht zu entscheiden“ stattfinden, die – natürlich – kurzerhand verboten wurde. Aktuelle Meldungen sprechen allerdings davon, dass dieses Verbot wohl noch gekippt wird.

Abschließend bleibt aus deutscher Perspektive zu sagen, dass es schade ist, dass viele deutsche Medien ausschließlich oder hauptsächlich Korrespondenten in Madrid haben. Die spanischen Medien scheinen stark politisch gefärbt zu sein. Die bekannte El Pais schreibt auch schon mal ausgemachten Blödsinn, zum Beispiel dass der katalanische Regierungschef Puigdemont ein Referndum ohne Wahlkabinen plane und es somit keine Garantie für freie Wahlen gäbe. Natürlich haben auch die katalanischen Medien wie das hier von mir zitierte katalanische Fernsehen eine politische Ausrichtung, aber in der deutschen Wahrnehmung scheinen sie im Vergleich zur Perspektive Madrids deutlich unterrepräsentiert zu sein.

Andorra

Der Weg in unserem Urlaub führte uns diesmal über ein exotisches Land außerhalb der EU: Andorra!

(Aktualisiert am 8.10.: Mehr Bilder hinzugefügt.)

Ein Großteil der Hauptstadt Andorra la Vella ist mit Geschäften und Einkaufszentren belegt. Die niedrigen Steuern machen Luxusartikel und Alkohol billig, wegen der Bedeutung von Andorra als Wintersport-Gebiet gibt es auch jede Menge Sportgeschäfte. Die historische Altstadt aber bildet einen Gegenpol zum hektischen Treiben in der Einkaufsmeile. Hier liegen Sehenswürdigkeiten wie das Casa de la Vall, der frühere Sitz des andorranischen Parlaments, …

Casa de la Vall
Casa de la Vall

…, das neue Parlament, …

Parlament von Andorra
Parlament von Andorra

… und die Nationalbibliothek.

Biblioteca Nacional d'Andorra
Biblioteca Nacional d’Andorra

Den Weg in die Hauptstadt Andorra la Vella legten wir teilweise zu Fuß zurück, die zwei kurzen Wanderungen haben wir getrackt. Der erste Abschnitt führt über den „Cami del Gall“ von el Tarter nach Canillo, …

Cami del Gall
Cami del Gall
Sant Joan de Caselles
Sant Joan de Caselles

… der zweite von Canillo über den Wallfahrtsort Meritxell nach Encamp.

Wegen des Nationalfeiertags von Andorra, der Diada de Meritxell am 8. September, war ein Teil der Hauptstraße zwischen Meritxell und Encamp abgesperrt.

Santuario de Meritxell
Santuario de Meritxell
Madonna von Meritxell
Madonna von Meritxell

Für unsere Wanderung sperrten freundliche andorranische Polizisten in prächtiger Feiertagsuniform auch noch die restliche Straße, damit wir bequem auf den Fußweg auf der anderen Straßenseite wechseln konnten.

Der Weiterlesen-Link deckt die Karten bei Outdooractive auf.

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Riesige Text- oder XML-Dateien zerteilen mit Python

Manchmal ist es einfacher, große Datenmengen nicht auf einmal zu verarbeiten, sondern sie zuerst in kleine Stücke zu zerteilen. Ein Beispiel, das eine Teilung notwendig macht, ist das Umwandeln von XML mit XSLT, das bei sehr großen Dateien zu viel Speicher beansprucht.

Das Unix-Kommando split kann große Textdateien in kleine zerlegen, aber für manche Anwendungsfälle wie die Teilung von sehr großen XML-Dateien ist das nicht ausreichend. Es gelten dabei folgende Anforderungen:

  • Die Trennung darf nur an bestimmten Stellen erfolgen (d.h. zumeist hinter bestimmten schließenden XML-Tags).
  • Aber nicht an jeder dieser möglichen Trennstellen muss auch tatsächlich getrennt werden.
  • Ein Header/Footer (mit äußeren XML-Tags) muss in jedem Teil erhalten bleiben bzw. kopiert werden.

Das split-Kommando ist dafür zu unflexibel, da es entweder nach einer bestimmten Anzahl Zeilen oder an definierten Trennstellen teilt, aber keine Kombination aus beidem zulässt und außerdem die automatische Übernahme von Kopf- und Fußzeilen nicht zulässt.

Folgendes Python-Skript erledigt den Job (getestet mit Python 3.6):

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Solr Highlighting geht nicht?

Offenbar war ich zu doof, Solr mit einem ganz einfachen Beispiel zu bedienen, deswegen für mich (und vielleicht für andere, die sich auch für zu doof halten) eine kleine Notiz, was zu tun ist, wenn das Highlighting (in meinem Fall in Solr 6.6.0) zwar im „techproducts“-Beispiel wunderbar funktioniert, mit einem eigenen Korpus aber nicht:

Wenn man eigene Dokumente importiert und sich dabei auf die Standardkonfiguration und darauf, dass die Felder automatisch angelegt werden, verlässt, sind der Field Type für diese Felder möglicherweise auf „StrField“ (anstatt auf „TextField“) und die Optionen auf „Omit Term Frequencies & Positions“ (was für alles außer Text Standard ist) gesetzt. Die Suche an sich funktioniert dann ganz normal, ein bei der Query eingeschaltetes Highlighting liefert dann in der Antwort zwar eine Highlighting-Sektion, aber nur mit den IDs, ohne Text mit Hervorhebungen.

Mögliche Lösung: Die Felder, für die später Highlighting funktionieren soll, von Hand anlegen (geht auch im Admin-Interface unter Schema / Add Field) und dabei auf den korrekten Field Type und darauf, dass die Omit-Options nicht aktiv sind, achten. Eventuell sollte man in Betracht ziehen, die Optionen termPositions=true und termOffsets=true zu aktivieren. Siehe dazu die SchemaXml-Doku.

Bei der Abfrage ist dann hl=on und hl.fl=[Der Name des eben angelegten Feldes] anzugeben. Das kann man bei Bedarf auch in der solrconfig.xml aufnehmen, wenn es dauerhaft aktiv sein soll.

Manchmal (!) klappt das Highlighting auch nur, wenn in der Query nicht einfach nur q=Suchbegriffe, sondern ausdrücklich q=[Feldname:Suchbegriffe] angegeben ist. Da bin ich mir jetzt aber wirklich nicht sicher, ob das nicht doch ein Bug ist.

Mit dem *neuen* E-Bike nach Furtwangen

tl;dr: Zuerst schreibe ich ein wenig über mein neues E-Bike und danach stelle ich noch Tourenvorschläge um Furtwangen vor.

Nach vielen Fahrten mit meinem E-Bike in und um Furtwangen und – zwecks Fahrradtransport – von und zu den Bahnhöfen um Furtwangen hat sich leider herausgestellt, dass mein Pedelec, welches eher unter der Klasse „City-Bike“ verkauft wird, nicht schwarzwaldfest ist, sobald man die geteerten Straßen verlässt und über Waldwege unterwegs ist. Es kam also wie es kommen musste: Bei der Abfahrt über einen Schotterweg im Wald – der in diversen Karten als offizieller Radweg gekennzeichnet ist (!) – kam das Hinterrad bei etwas höherer Geschwindigkeit ungünstig gegen einen Stein, was hernach zu einem Platten und einem Achter führte. Da ich ja zudem, wie man so sagt, multilokal wohne, war der Plan klar: Das alte Rad sollte repariert werden und als Stadtfahrrad nach Frankfurt kommen und für Furtwangen musste ein neues Rad her. Ein reinrassiges E-Mountainbike wäre für Ausfahrten im Wald zwar am besten geeignet gewesen, war für mich aber mangels Licht und Gepäckträger nicht praxistauglich. Also war das, was ich wollte, ein Trekking-Rad. Außer breiteren Reifen sollte es noch ein stärkerer Motor sein. Da eine normale Nabenschaltung die kombinierte Kraft des Radfahrers und stärkeren Motors nicht mehr vernünftig übertragen kann, kommt dann nur eine Kettenschaltung, ein stufenloses Getriebe oder eine Rohloff Speedhub in Frage. Mein Wahl fiel letzlich auf das Charger GT nuvinci von Riese & Müller.

Riese & Müller Charger GT
Riese & Müller Charger GT

Das Charger wird auch als schnelles Pedelec in einer 45 km/h-Version angeboten, aber aus den bekannten Gründen sollte es wieder ein 25 km/h-E-Bike sein. Das Charger kommt mit dem Mittelmotor Bosch Performance CX. Am Berg soll Berichten nach die NuVinci®-Schaltung zwar wegen eines leicht schlechteren Wirkungsgrads und weniger weitem Übersetzungsbereich im Nachteil sein, allerdings ist der Komfort der Stufenlosigkeit nicht zu unterschätzen, ebensowenig die Tatsache, dass man die Schaltung sowohl belastet als auch unbelastet schalten kann. In Verbindung mit dem stärkeren Motor führt der geringere Wirkungsgrad zu etwas geringerer Akkulaufzeit, weswegen der größere 500 Wh-Akku angezeigt ist.

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Datenbanken, Teil 2: Das Entity-Relationship-Modell

Im ersten Teil der Serie haben wir festgestellt, dass der Einsatz von Datenbanken eine gute Sache ist, da sich der Entwickler nicht mehr mit den Grundfunktionen der Datenspeicherung befassen muss. Allerdings konnten wir auch schon erkennen, dass eine sinnvolle Datenmodellierung essenziell ist. Oder anders gesagt:

One does not simply create a database

Bevor ein sinnvoller Datenbankentwurf beginnen kann, ist es zunächst entscheidend, sich über den Ausschnitt der realen Welt, der abgebildet werden soll, im Klaren zu sein. Dazu empfiehlt sich das von Peter Chen 1976 vorgestellte Entity-Relationship-Modell, das Entitäten, also Dinge der realen Welt, ihre Eigenschaften und Beziehungen zwischen diesen beschreibt. In diesem Artikel werden wir uns mit den Grundlagen dieses Modells beschäftigen. Im Lehrbuch von Kemper und Eickler wird das Entity-Relationship-Modell in Kapitel 2 besprochen.

Da die eigentliche Datenspeicherung in den gängigen DBMS allerdings nach dem relationalen Modell, also in Tabellenform, erfolgt, müssen wir uns auch damit beschäftigen, wie man ein Entity-Relationship-Modell in das relationale Modell umwandelt. Dies ist in vielen Fällen recht umkompliziert und führt zu guten Datenbankschemata, die die im ersten Artikel der Serie beleuchteten Probleme wie Redundanzen nicht aufweisen.

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Dagebüll, Niebüll und das Sylt Shuttle plus

Letztes Jahr war ich auf einen Kurzurlaub im hohen Norden der Republik. Dabei sind ein paar Fotos entstanden, die ich (komplett ohne aktuellen Anlass) im Blog zeigen möchte.

628 der neg in Dagebüll Mole
628 der neg an der Mole in Dagebüll

Die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll (neg), die inzwischen eine Tochter der luxemburgischen Staatsbahn CFL ist, betreibt die Strecke und die Züge von Niebüll an der „Marschbahn“ Hamburg-Westerland nach Dagebüll, von wo die Fähren zu den Inseln Amrum und Föhr abfahren.

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Datenbanken, Teil 1

tl;dr

Datenbanken sind toll, weil sie die Grundaufgaben der Datenspeicherung übernehmen und man sich nicht mehr selber darum kümmern muss.

Datenbanken

Seit einiger Zeit unterrichte ich an der Hochschule Furtwangen im Studiengang Wirtschaftsinformatik das Fach Datenbanken. Im Laufe der Zeit ist dabei einiges an Vorlesungsmaterial, Übungsaufgaben und Notizen zu Eigenheiten von Software angefallen. Auch ein Podcast war dabei. Bisher war mein Material aber nur hochschulöffentlich. Außerdem gibt es bisher – außer den Slides – noch kein Skript zu meiner Vorlesung. Zeit, das alles mal zu ändern und die Notizen zu meiner Vorlesung in Form zu bringen und bei der Gelegenheit ins Blog zu stellen.

Aber ganz zu Anfang gilt es erst mal zu klären, warum man sich denn überhaupt mit Datenbanken befassen sollte. Oder anders gesagt:

Databases – Y U no use simple text file?

Um diese Frage zu klären, schauen wir uns ein – scheinbar – einfaches Beispiel an: eine Adressliste. Was kann da schon schiefgehen?

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